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THURGAU

POSITIONEN



Für den Kanton spielen
Energiekosten keine Rolle

Allein für den Bezug von Wärme ab dem Fernwärmering sowie den Kauf von Solarstrom gibt der Kanton Thurgau mindestens eine Viertelmillion Steuerfranken pro Jahr aus.

Das Projekt "Wärme Frauenfeld AG" blickt schon vor seiner Fertigstellung auf eine bewegte Geschichte zurück. Grund hierfür sind die happigen Preise, die für die mit Strom veredelte Wärme ab ARA Frauenfeld bezahlt werden müssen: zwischen 19 und 24 Rappen pro Kilowattstunde Wärme, was nahezu einer Verdoppelung der bisherigen Heiztarife (Erdgas) entspricht. Allein der Kanton wird für die Beheizung einiger Gebäude am Standort Frauenfeld pro Jahr zwischen 100'000 und 200'000 Franken mehr bezahlen.

Bereits im Mai hat der Kanton mitgeteilt, dass er den Anteil an Solarstrom verdoppeln will. Darum hat er beim Verein "Solarstrom-Pool Thurgau" für die Jahre 2016 und 2015 je 1,5 Mio. Kilowattstunden Solarstrom eingekauft und meint, dass die Verwendung von erneuerbarem Strom eine hohe "Publikumsgunst" habe, die "Vorbildfunktion des Kantons" widerspiegle und seine Angestellten "sensibilisiere". Die Kosten für 1,5 Mio. kWh Solarstrom werden mit 150'000 Franken (Fr. -.10 pro kWh!) veranschlagt und stammen nicht aus dem Konto für die Beheizung von Gebäuden, sondern aus dem Energieförderfonds.

MEDIENSPIEGEL

Frostige Aussichten für Wärmering
TZ -
Markus Zahnd - 24. Juni 2015

Hitzige Debatte um die Wärme AG
TZ -
Markus Zahnd - 2. Juli 2015

Grüne Wärme kostet mehr
TZ -
Michèle Vaterlaus - 19. Juli 2015

Der Kanton verdoppelt den Anteil Solarstrom
TZ - 18. Mai 2015

POSITION:
Die AVES Thurgau erachtet es aus Gründen der Kostenwahrheit und Kostentransparenz nicht als zweckmässig, wenn Energiekosten je nach politischer Stimmungslage dem Fördertopf oder der laufenden Rechnung für die Gebäudeheizung belastet werden.


13,1 Millionen für die Energieförderung

Der Kanton Thurgau hat im Jahr 2015 13,1 Mio. Franken für die Energieförderung eingesetzt. Das bringt dem Thurgau schweizweit einen Spitzenplatz ein. Der Thurgau setzt gemäss einer Wirkungsanalyse des Bundes die Fördergelder am wirkungsamsten ein, erklärt Andrea Paoli, Leiter der Abteilung Energie beim Kanton Thurgau.

Gesamtschweizerisch wurden 2014 rund 119 Mio. Franken ausbezahlt. An die 13,1 Mio. Franken des Kantons Thurgau bezahlt der Bund 60 und der Kanton 40 Prozent. Es wurden 1200 Gesuchsteller unterstützt. 70 Prozent der Aufträge, die durch das Förderprogramm ausgelöst wurden, sind gemäss Andrea Paoli im Thurgau vergeben worden.

MEDIENSPIEGEL

Energieförderung: Thurgau hat die Nase vorn
TZ -
Michèle Vaterlaus - 16. Okt. 2015

POSITION:
Die AVES Thurgau erachtet die Förderung von Energieeffizienz als zielführend. Ob der Thurgau sich auf Dauer diese finanzielle Leuchtturm-Funktion mit immerhin 14 Prozent am schweizerischen Förderkuchen weiterhin leisten will, ist eine Frage, die unsere Politiker beantworten und entscheiden müssen.


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