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SCHWEIZ

SCHLAGZEILEN


Wie grün wird das Parlament?


Grüne und Grünliberale sowie der grüne Flügel der Mitteparteien sind die Verlierer der Wahlen vom 18. Oktober. Doch die Genugtuung im bürgerlichen Lager darüber hält sich in Grenzen. Insbesondere sind Zweifel daran angebracht, ob sich substanzielle Teile der Energiewende rückgängig machen lassen. Selbst
Albert Rösti, Präsident der AVES Schweiz, zeigt sich in dieser Einschätzung nüchtern.
Gegenüber
Davide Scruzzi von der NZZ bekräftigte er allerdings die Erwartung, dass gegen die "Energiestrategie 2050" vom Netzwerk "Energiesuisse" ein Referendum lanciert werde.

MEDIENSPIEGEL

Ringen um das Grüne in der Politik
NZZ - Davide Scruzzi - 5. Nov. 2015

AVES-Präsident und Nationalrat Albert Rösti.


Strom-Binnenmarkt der EU
vorerst ohne die Schweiz

Mitte August 2015 ist die Verordnung der EU für einen echten Strom-Binnenmarkt in Kraft getreten. Allerdings ohne die Schweiz.

Die EU schafft damit Fakten für einen echten Binnenmarkt für Elektrizität. Für die Schweiz bedeutet dies aber eher einen Schritt hin zur Abkoppelung. Gemäss NZZ drohe die Gefahr, dass die EU die Schweiz als Drittstaat behandle. Damit wären höhere Importpreise oder die weniger effiziente Nutzung von Grenzkapazitäten nicht auszuschliessen, erklärte das Bundesamt für Energie gegenüber der NZZ. Der operationelle Ablauf bei der grenzüberschreitenden Vermarktung sei im Vergleich zu Konkurrenten aus gekoppelten Märkten durch zeitlich unterschiedliche Voraussetzungen an den Grenzen zu EU-Nachbarländern und durch zusätzliche Schritte komplexer, ergänzte der Schweizer Energiekonzern Alpiq. Laut dem Stromkonzern Axpo wäre indessen Axpo Trading in ihrer Handelstätigkeit «definitiv nicht eingeschränkt», da ein Ausschluss der Schweiz von der Marktkoppelung nur bedeute, dass der entsprechende Prozess an den Schweizer Grenzen zum Ausland nicht angewandt werde, so die NZZ in ihrem Resümee.

Steinmann: Stromabkommen zwingend nötig
Der Direktor des Bundesamtes für Energie (BfE), Walter Steinmann, wirbt derweil in einem leidenschaftlichen Beitrag in der NZZ für einen zielstrebigen Abschluss eines Vertrags (vgl. auch untenstehenden Artikel im "Medienspiegel").

Dies wird allerdings schwierig, so lange die institutionellen Fragen zwischen Schweiz und EU nicht vom Fleck kommen: Die Umsetzung der Massenzuwanderungs-Initiative spielt dabei eine zentrale Rolle.

MEDIENSPIEGEL

Ein Stromabkommen ist zwingend nötig
NZZ - BfE-Direktor
Walter Steinmann - 5. Nov. 2015

EU spinnt am Strom-Binnenmarkt
NZZ -
René Höltschi - 28. Juli 2015

Energiewende oder Marktöffnung?
NZZ -
Giorgio V. Müller - 6. Nov. 2015

Schweiz ist ein Diamant im Energie-Binnenmarkt
EU-Energiekommissar Günter Oettinger Ende 2013
Handelszeitung -
Armin Menzi - 24. Oktober 2013





Dr. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie (BfE)


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