www.aves-tg.ch


Direkt zum Seiteninhalt

VEREINSLEBEN

AKTUELL

LEBHAFTE ARENA. Christian Neuweiler, Präsident IHK Thurgau, Daniel Eugster, FDP-Kantonsrat und Vertreter des Gewerbeverbandes, SVP-Partäeipräsident und -Nationalrat Albert Rösti, CVP-Parteipräsident und -Nationalrat Gerhard Pfister, Jolanda Eichenberger, CEO der EKT-Gruppe sowie Andreas Koch, Geschäftsführer des KEEST.

FOTOS
l PAOLA MENZI


Grosse Bühne für Albert Rösti
im Clinch mit Gerhard Pfister

In Frauenfeld ist es unter den Fittichen der AVES Thurgau zum exklusiven Showdown zwischen Albert Rösti und Gerhard Pfister gekommen. Das hochstehende „Energie-Duell“ zog das Publikum hüben und drüben in seinen Bann. Als „Sieger nach Punkten“ ging Albert Rösti von der Bühne, derweil sich Gerhard Pfister über die Ja-Parole der Thurgauer CVP freuen durfte.

Armin Menzi

Mehr als 300 Männer und Frauen verfolgten das in den Medien breit angekündigte „Energie-Duell“ zwischen Albert Rösti und Gerhard Pfister im Casino Frauenfeld, denn dieses direkte Aufeinandertreffen gab’s sonst nirgendwo. Darum setzte sogar das Schweizer Fernsehen („10vor10“) die lebhafte Runde – mithin den wichtigsten Energie-Anlass des Thurgaus – ins Bild. Organisiert hatte den sprichwörtlich „bühnenreifen“ Anlass die Thurgauer Sektion der AVES gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft“ (AWG) der CVP. Somit traten nicht nur die Parteipräsidenten von CVP und SVP, sondern auch die Präsidenten der Schweizer AVES und der Schweizer AWG aufeinander.

Thurgauer Parolen weichen von den schweizerischen ab

So bekamen beide – also Albert Rösti wie Gerhard Pfister – ihr Heimspiel: Zu den mehr als 120 CVP-Mitgliedern gesellten sich rund 70 SVP- sowie 60-FDP-Gäste. Zusätzlich lieferten auf der Vorbühne vier Experten ihre konkreten Einschätzungen zu wichtigen Fragen rund ums Energiegesetz ab: Christian Neuweiler, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau, Jolanda Eichenberger, CEO der EKT-Gruppe (Strombeschaffung und -handel), Daniel Eugster (FDP) als Vertreter des Gewerbeverbandes sowie der Effizienz-Experte Andreas Koch, Geschäftsführer des „Kompetenzzentrums für Erneuerbare Energiesysteme Thurgau“ (keest). Im Thurgau hatten wenige Tage zuvor die FDP ebenso die Nein-Parole herausgegeben wie die IHK, der Gewerbeverband, die AVES sowie – naheliegender Weise – die SVP. Für die Ja-Parole stehen im Thurgau die CVP, EVP, BDP, GLP, GP und SP.

Lebhafte Debatte

Die Energiediskussion erlebte in Frauenfeld einen ersten Höhepunkt: die Besucherinnen und Besucher setzten sich beherzt für ihre Standpunkte ein. So vermisste etwa SVP-Ständerat Roland Eberle die innere Logik der Vorlage, weil sie nur Ziele und keine Massnahmen zur Erreichung nennt. Leidenschaftliche Aufrufe zum Atomausstieg hüben und mahnende Einwände gegen das teure Energiemonster drüben: Das Thema liess in Frauenfeld niemanden kalt.


VOR LAUFENDER KAMERA. SRF-Redaktor Marcel Niedermann interviewt SVP-Präsident Albert Rösti vor dem "Energie-Duell" im Casino Frauenfeld.

KONTROVERSE FINDET BEACHTUNG. Das Casino Frauenfeld war mit rund 300 Besucherinnen und Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt.

AVES UNTERWEGS

BLICK HINTER DIE KULISSEN. Die Besucher der AVES Thurgau lassen sich vom Experten die technischen Details des "SwissFEL" erklären.



AVES Thurgau besuchte die
grösste Grossforschungsanlage
der Schweiz


Januar 2017

Einen faszinierenden und wohl auch exklusiven Blick hinter die Kulissen der aktuell grössten Grossforschungsanlage der Schweiz erhielten zwei Dutzend AVES-Mitglieder beim Besuch des "SwissFEL" des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) im aargauischen Villigen. Zum Zeitpunkt der Exkursion stand die Anlage still und durfte besichtigt werden. Inzwischen wurde sie hochgefahren und ist für Aussenstehende nicht mehr zugänglich.

"Eigentlich ist das 'nur' eine Kamera, die mit einer Verschlusszeit von einigen Milliardstel einer Milliardstelsekunde filmt", veranschaulichte es der Journalist Markus Schär beim Mittagessen. Zwei Dutzend AVES-Mitglieder gönnten sich Ende Januar einen Blick hinter die Kulissen dieser "Kamera" mit atemberaubenden Dimensionen. Sie ist stattliche 740 Meter lang, nennt sich trocken «SwissFEL» - das steht für «Free Electron Laser» - und befindet sich im Würenlinger Wald beim Paul-Scherrer-Institut (PSI) im aargauischen Villigen. In der grössten Grossforschungsanlage der Schweiz werden Blitze aus Röntgenlicht erzeugt, die eine Billion Mal heller sind als herkömmliches Röntgenlicht. Dies erlaubt völlig neuartige Einblicke in das Innere von Materialien.

Technologie an der Weltspitze
Das Röntgenlicht entsteht aus Elektronen, die in einem Linearbeschleuniger auf eine so hohe Geschwindigkeit gebracht werden, als hätten sie eine Spannung von 6 Milliarden Volt durchlaufen. Mit diesem Licht kann man Schritt für Schritt verfolgen, wie sich beispielsweise in einer chemischen Reaktion die kleinsten Bausteine einer Substanz voneinander trennen und zu einer neuen Substanz zusammenfinden. Das bessere Verständnis dieser Abläufe wird helfen, Verfahren, effizienter und ressourcenschonender ablaufen zu lassen.

Die Anlage wurde im vorigen Dezember eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf rund 275 Mio. Franken und wurden zum grössten Teil vom Bund getragen. Auch das «SwissFEL» steht Forschenden von Universitäten sowie der Industrie zur Verfügung.


TECHNIK PUR. Die technischen Komponenten der Anlage erfüllen höchste Ansprüche an Präzision und Materialqualität.

NEUE DIMENSIONEN. Der "SwissFEL" ist 740 Meter lang und befindet sich im Würenlinger Wald auf dem benachbarten Areal des Paul-Scherrer-Instituts im aargauischen Villigen.


Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü