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AVES UNTERWEGS

BLICK HINTER DIE KULISSEN. Die Besucher der AVES Thurgau lassen sich vom Experten die technischen Details des "SwissFEL" erklären.



AVES Thurgau besuchte die
grösste Grossforschungsanlage
der Schweiz


Januar 2017

Einen faszinierenden und wohl auch exklusiven Blick hinter die Kulissen der aktuell grössten Grossforschungsanlage der Schweiz erhielten zwei Dutzend AVES-Mitglieder beim Besuch des "SwissFEL" des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) im aargauischen Villigen. Zum Zeitpunkt der Exkursion stand die Anlage still und durfte besichtigt werden. Inzwischen wurde sie hochgefahren und ist für Aussenstehende nicht mehr zugänglich.

"Eigentlich ist das 'nur' eine Kamera, die mit einer Verschlusszeit von einigen Milliardstel einer Milliardstelsekunde filmt", veranschaulichte es der Journalist Markus Schär beim Mittagessen. Zwei Dutzend AVES-Mitglieder gönnten sich Ende Januar einen Blick hinter die Kulissen dieser "Kamera" mit atemberaubenden Dimensionen. Sie ist stattliche 740 Meter lang, nennt sich trocken «SwissFEL» - das steht für «Free Electron Laser» - und befindet sich im Würenlinger Wald beim Paul-Scherrer-Institut (PSI) im aargauischen Villigen. In der grössten Grossforschungsanlage der Schweiz werden Blitze aus Röntgenlicht erzeugt, die eine Billion Mal heller sind als herkömmliches Röntgenlicht. Dies erlaubt völlig neuartige Einblicke in das Innere von Materialien.

Technologie an der Weltspitze
Das Röntgenlicht entsteht aus Elektronen, die in einem Linearbeschleuniger auf eine so hohe Geschwindigkeit gebracht werden, als hätten sie eine Spannung von 6 Milliarden Volt durchlaufen. Mit diesem Licht kann man Schritt für Schritt verfolgen, wie sich beispielsweise in einer chemischen Reaktion die kleinsten Bausteine einer Substanz voneinander trennen und zu einer neuen Substanz zusammenfinden. Das bessere Verständnis dieser Abläufe wird helfen, Verfahren, effizienter und ressourcenschonender ablaufen zu lassen.

Die Anlage wurde im vorigen Dezember eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf rund 275 Mio. Franken und wurden zum grössten Teil vom Bund getragen. Auch das «SwissFEL» steht Forschenden von Universitäten sowie der Industrie zur Verfügung.


TECHNIK PUR. Die technischen Komponenten der Anlage erfüllen höchste Ansprüche an Präzision und Materialqualität.

NEUE DIMENSIONEN. Der "SwissFEL" ist 740 Meter lang und befindet sich im Würenlinger Wald auf dem benachbarten Areal des Paul-Scherrer-Instituts im aargauischen Villigen.


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